Blogbeitrag

06 | 07 | 2013

Qype: Richie’n Rose – Burger No.1 in Düsseldorf

Geschrieben von um 9:37 Uhr

DuesseldorfEssen und TrinkenFast Food & ImbissBurger

Ich war auf dem besten Weg, ein Fan des Richie’n Rose zu werden. Ich hatte schon zweimal mit meiner Freundin dort gegessen, und es hat uns beiden sehr gut gefallen und geschmeckt.

Aber mein gestriges Erlebnis hat mir erstmal die Sprache verschlagen.
So ein Desaster habe ich in der Gastronomie in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt – ich bin 48 und nicht gerade arm an guten und weniger guten gastronomischen Erfahrungen.

Ich war mit einem Freund verabredet, den ich länger nicht gesehen hatte. Einen ursprünglich anderen Plan haben wir auf meinen Vorschlag hin geändert und haben uns für Burger im Richie’n Rose entschieden. Als wir um 20 Uhr eintrafen war es zwar recht voll, aber es gab noch keine Wartezeit an der Kasse für Bestellungsannahme (Hier ist Self-Service Programm). Wir haben uns ein Bier geholt, uns an einen der kleinen Tische draußen direkt neben der Tür gesetzt und ein wenig unterhalten. Die Schlange an der Kasse wurde länger und reichte zwischenzeitlich bis zur Tür hinaus. So warteten wir mit unserer Essensbestellung noch.

Als der größte Ansturm abgeklungen war, habe ich mich für uns beide zur Bestellung angestellt. Ich hatte nur noch zwei Paare vor mir und musste dennoch fast eine Viertelstunde warten, weil die Wünsche der Gäste samt Namensnennung für den späteren Aufruf (wie gesagt: Self-Service) recht umständlich in ein iPad eingetippt werden.

Da ich mich lange genug vorbereiten konnte, habe ich meine Wünsche zügig ohne langes Überlegen geäußert. Während die Inhaberin alles aufnahm und eingab, erwähnte ich beiläufig und nicht ohne ein gewisses Zwinkern, sicher aber ohne ernsthaften Ärger (wir hatten einen entspannten Abend bis dahin), dass der Bestellprozess noch nicht so richtig „fluppen“ würde.

Die Entgegnung der Inhaberin war, dass ich auch woanders hingehen könne. Und, ob ich denn trotzdem bestellen wolle, was ich doch bereits getan hatte – ich hatte das Geld schon in der Hand. Kurzes Innehalten ihrerseits und dann ohne wirklich meine Antwort abzuwarten:

„Weißt Du was, geh woanders hin, nimm Dein Geld, ich mache jetzt hier dicht!“
Und sie trat von der Kasse weg, um zu zeigen, das sie das wörtlich meinte.

Ich musste mich erstmal sammeln, um zu realisieren, was ich gerade erlebte. Draußen versuchte ich meinem Freund zu erklären, was geschehen war. Das hatte etwas surreales, da ich das erste Mal aus einem Restaurant „rausgeflogen“ war, nur weil ich eine leise, sicher nicht harsche Kritik geäußert hatte.Wir sind dann ins benachbarte Güzel gegangen, wo wir sehr gut gegessen haben und sowohl von einer sehr jungen Kellnerin als auch vom (Sohn der) Inhaber sehr freundlich und charmant bedient wurden.

Ich habe mich dort noch mehrfach bei meinem Freund entschuldigt, weil es einerseits meine Empfehlung war, das Richie’n Rose zu besuchen, und er durch den sehr unerfreulichen Vorfall recht lange auf sein Essen hatte warten müssen.

Adios Richie’n Rose! Trends (wie der aktuelle zur gehobenen Burgerbraterei) kommen und gehen und bald eröffnet mit dem Stier Royal schon der nächste Wettbewerber.

Mein Beitrag zu Richie’n Rose – Burger No.1 – Ich bin RalfNeuhaeuser – auf Qype

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